PLOXX
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Videochat für Jugendliche: was Eltern prüfen sollten

Wenn Sie hier gelandet sind, nutzt Ihr Kind vermutlich bereits eine solche Plattform. Diese Seite will Sie von nichts überzeugen: Sie gibt Ihnen die Kriterien, um jede davon zu beurteilen, unsere eingeschlossen.

Was Ihnen keine Plattform versprechen kann

Keine kann null Risiko garantieren, und wer das behauptet, ist verdächtig. Was eine seriöse Plattform von einer gefährlichen unterscheidet, ist nicht das Fehlen von Risiko, sondern das, was sie tut, wenn etwas schiefgeht.

Zweitens: ein bloßes Verbot verlagert die Nutzung meist an einen Ort, von dem Sie nichts erfahren. Regeln zu setzen und zu wissen, wo Ihr Kind unterwegs ist, funktioniert besser als ein Verbot, das umgangen wird.

Sechs Kriterien, die überall gelten

  1. Welches Mindestalter gilt, und passiert damit etwas? Fast alle nennen 18, ohne etwas zu prüfen. Entscheidend ist, ob Minderjährige getrennt gematcht werden.
  2. Kann man ohne Gesicht teilnehmen? Ist die Kamera Pflicht, erscheint Ihr Kind vor Fremden auf dem Bildschirm.
  3. Gibt es eine echte Meldefunktion oder nur einen Knopf? Fragen Sie, was nach einer Meldung geschieht.
  4. Werden Sperrdauern veröffentlicht? Wer sie nicht nennt, wendet sie selten an.
  5. Was geschieht mit dem Video? Ein verschlüsselter, nicht gespeicherter Stream mit verborgener IP ist deutlich gesünder als eine Server-Aufzeichnung.
  6. Welche Daten werden verlangt? Weniger Daten bedeuten weniger Angriffsfläche.

Beim ersten Kriterium ist die Arbeit schon getan: siehe die tatsächlichen Mindestalter (auf Englisch), jeweils in den Bedingungen der Anbieter nachgelesen.

Die Warnsignale

Unsere Grenze, klar gesagt: PLOXX ist für unter 15-Jährige nicht geeignet, und wir versuchen es auch nicht zu sein. Ist Ihr Kind 12 oder 13, lautet die ehrliche Antwort, dass diese Art von Plattform nichts für es ist, hier so wenig wie anderswo.

Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter darf man PLOXX nutzen?

15 Jahre. 15- bis 17-Jährige werden untereinander gematcht, getrennt von Erwachsenen, und unter 15 wird das Matching abgelehnt.

Prüfen Sie das Alter wirklich?

Nein, und wir sagen es lieber offen. Das Geburtsdatum wird beim Start angegeben und ist danach nicht mehr änderbar, ohne Prüfung durch Dritte. Was wir tun, ist die Altersgruppen zu trennen.

Kann ich sehen, was mein Kind tut?

Nein, und keine seriöse Plattform wird Ihnen das anbieten. Was Sie tun können: mit ihm über Regeln sprechen und die oben genannten Warnsignale kennen.

Was tun, wenn etwas passiert?

Direkt aus dem Gespräch heraus melden, mit dem passenden Grund. Kritische Fälle werden vorgezogen und können an Behörden weitergegeben werden.